Füllfederhalter, Pommes Frites, Mayonnaise und ein bißchen Erdengram

Shownotes

Jeden 2. Mittwoch neu:

Krimi & Caro Mutter und Tochter 80 & 47 (ach ne, mittlerweile 81 & 48)… Ach neee: inzwischen sogar 82 und 49, oh Gott!!! Endlich geht Krimi Ihrem langgehegten Wunsch nach, einen Teil der über 900 Briefe aus 6 Jahrzehnten, die sie bei einem Umzug in Kisten und Kästchen, Ordnern, Schubladen und Kellern wiedergefunden hat, zu teilen. Es geht hier nicht um große literarische Werke, sondern um liebevolle "Alltagsbriefe", die einen zum Lachen bringen oder einem die Tränen in die Augen treiben können. Urlaubsbriefe, besondere Glückwünsche, traurige Mitteilungen, erste Schreibversuche der Enkel, lustige Neuigkeiten der besten Freundin, Rezepte an die flügge gewordenen Kinder ("wie kocht man Kartoffeln") oder lang ersehnte Liebesbriefe aus einer Zeit, in der noch keine schnelle SMS verschickt werden konnte. Eine Familiengeschichte über 4 Generationen, eine warmherzige, spontane Gastgeberin, ab und zu illustre Gäste, der ein oder andere Buchtip und vielleicht ein kleiner Anreiz, selber mal wieder zu Papier und Stift zu greifen…. Viel Freude beim Hören! 

briefenurbriefe@mail.de

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00:00:03: Briefe,

00:00:04: nur Briefen von gestern und heute.

00:00:14: Und bitte Begrüßung.

00:00:17: Guten

00:00:17: Morgen!

00:00:18: Ja das war doch schon eine.

00:00:23: Heute vom Balkon, frisch vom Balkonn mit Nebengeräuschen.

00:00:27: Nur dass ihr schon mal wisst ein bisschen Wind, ein bisschen Vögellein... Ein bisschen Hund?

00:00:33: Ein bisschen Kind?

00:00:33: Ein hustender Akkuma der Nachbar Der immer so doof hustet, der steht jetzt da auch mit seiner Fluppe am

00:00:39: Hals.

00:00:41: Er hustet immer genau gleich... Zum Rauchen und Husten geht er raus?

00:00:47: Genau!

00:00:49: Dass er aufhören soll zu husten?

00:00:50: Ich glaube das kann ich... Achso!

00:00:52: Ja, der wird gleich husten.

00:00:54: Mit Sicherheit.

00:00:54: Du musst

00:00:55: das nachher fotografieren.

00:00:57: Das ist ja so eine Idylle.

00:00:58: also ich liebe ihr.

00:01:01: Das

00:01:02: ist ziemlich grünlastig.

00:01:06: Einmalig, das sind wirklich so Häuser um die trenträustigen Jahre und die alle Garten davor haben.

00:01:12: Und das ist also schon rundherum gärten?

00:01:14: Ja dahinter!

00:01:17: Und wir haben sehr viele Gruntöne.

00:01:19: Ja, das

00:01:28: war ein Corona-Projekt.

00:01:29: Eine Hundehütte in Rotweiß.

00:01:32: Du hattest sogar doch einen Foto?

00:01:35: Ich glaube schon, als Kawa.

00:01:40: Was haben

00:01:44: wir denn heute?

00:01:45: Sonnengelbe Mappe...

00:01:47: Ja und ich muss ganz ehrlich sagen, ich war ganz überrascht.

00:01:50: Ich habe eine ganze neue Mappe gefunden.

00:01:54: Oh!

00:01:54: Mit wie der Eltern...

00:01:56: Ach so ne Briefmappe?

00:01:58: Ach so, wo ich irgendetwas vorsortiert hab aber vor Jahren als ich noch gar nicht wusste was ich damit mache.

00:02:03: Okay Und ich habe erstaunlicherweise jetzt einige Briefe auf dem Jahr zweitausend.

00:02:08: Was kann ich rechnen?

00:02:10: Das kann ich rechnen, wie alt die sind.

00:02:11: Da oben auf dem Baum ist jetzt ein schöner Stieglitz.

00:02:18: Die sind so ganz bunt.

00:02:20: Der sitzt da oben links und sind wirklich ja so süß.

00:02:23: Auf

00:02:23: welchen Bagger kann ich sehen?

00:02:24: Hier der Baum,

00:02:26: mein

00:02:27: Pflaumbaum.

00:02:28: Ach auch deinem Pflaum!

00:02:29: Und dann oben links, also nicht die allerhöchste Spitze sondern ein bisschen links unten davon, da hockt ein hübscher Stieglitz Und will mich wahrscheinlich daran erinnern, dass ich heute noch nicht gefüttert

00:02:40: habe.

00:02:40: Das mache ich jetzt gleich.

00:02:43: Ja gerade in der Brutzeit da brauchen die noch mehr als ein Winter finde ich.

00:02:47: Also finde ich viele.

00:02:52: Wir wollen ja jetzt hier unsere Sachen erledigen und

00:02:54: dann machen wir Onitologie-Mahauer später

00:02:58: Ein Brief aus dem Jahr zweitausend

00:03:02: Dann ist er ja sechsundzwanzig Jahre alt.

00:03:04: Ja und zwar

00:03:04: so schnell habe ich das gerechnet.

00:03:06: Genau, da war Oliver in Boston und das wird nachher ganz lustig.

00:03:11: also wenn man überlegt was in sechsund zwanzig Jahren so alles passieren kann schreibe ich also mein lieber olive heute kam ich erst dazu dein zeugnis zu fotografieren und will es heute unbedingt abschicken.

00:03:22: du kannst stolz auf dich sein mein großer.

00:03:25: Hast du eine deutsche Bank in Boston gefunden?

00:03:28: Dann wäre wohl alle Schwierigkeiten nur halb so schwer.

00:03:31: Lass es mich wissen, sonst müsste ich hier recherchieren!

00:03:35: Was ist eigentlich mit dem Brief der Ärzte Kamelus?

00:03:37: Du solltest mir doch etwas dazu sagen.

00:03:39: Vergiss es nicht.

00:03:41: Weißt du eigentlich schon dass Karolin einen Hund hat?

00:03:44: Sie war am Wochenende da und hatte uns ihren neuen Partner voran.

00:03:48: Er ist ganz süß und wirklich schon trotz seiner Jugend anderthalb Jahre gut erzogen.

00:03:53: Wer war das noch mal?

00:03:55: Der Jacke.

00:03:57: Ich finde, dass er zu groß ist und überhaupt Punkt.

00:04:02: Jetzt ist nicht der Zeitpunkt für einen Hund meine ich.

00:04:08: Aber Caroline ist ja der andere Ansicht.

00:04:10: Auf jeden Fall möchte auf keinen Fall mehr diese Einschränkungen haben.

00:04:15: Würdest du dir in Carolin Situation einen Hund kaufen?

00:04:19: würde mich mal interessieren.

00:04:21: Olli, stell dir vor was mir am letzten Freitag passiert ist.

00:04:25: Das erste Mal in meiner ganzen Karriere habe ich wirklich am freitag blau gemacht.

00:04:31: das erste mal Ich war so überarbeitet habe außer meine Arbeit noch Vertretungen gemacht und so weiter.

00:04:38: Und am Samstag und Sonntag habe ich mich für einen Internetkurs für Einsteiger angemeldet.

00:04:44: Internet-für-Einsteiger?

00:04:45: Wirklich, der jeweils acht Stunden dauern sollte!

00:04:48: Ich bin also am Freitag wirklich zu Hause geblieben mit schlechtem Gewissen.

00:04:52: Meine Kollegin wusste das.

00:04:54: so gegen zehn Uhr klingelte das Telefon.

00:04:57: Ich schlief noch.

00:04:57: Er schrag total... Es war meine Kollegin die mir sagte dass gleich unser höchster Chef der Direktor bei mir anrufen würde.

00:05:07: Ich bekam einen Schreck und da klingelte auch schon das Telefon.

00:05:11: Er war sehr nett, sagte dass er gehört habe, dass ich krank sei.

00:05:16: Wünsch dir mir gute Besserung!

00:05:17: Und sagte der Grund seines Anrufes sei mir zu sagen Dass ich so gute Arbeit geleistet habe So viel Verantwortung übernommen habe

00:05:29: sogar Frau

00:05:30: X an dem Computer angelernt habe und so weiter.

00:05:33: Und deshalb bekomme ich eine Prämie von Tausend D-Mark!

00:05:39: Die wird zwar versteuert aber immerhin, ist das nicht toll?

00:05:43: Also wir sind schon gut,

00:05:44: gell?!

00:05:45: Du kannst also auch stolz auf deine alte Mutter sein.

00:05:48: Auf meinem Computer habe ich seit Neuestem ein Lexikon-Programm.

00:05:52: Das ist vielleicht interessant...

00:05:55: Sehr, sehr!

00:05:56: Dein Lexikon-Programm.

00:05:57: Da wusstest du noch nicht

00:06:02: von Google wahrscheinlich?

00:06:03: Ein Lexikonsprogramm.

00:06:05: Du hast ja auch erst Internet für Einsteiger gemacht und jetzt machst du KI Schulum, weißt du?

00:06:10: So läuft's nämlich...

00:06:11: Mein Lieber Olle, ich wünsche dir viel schönes.

00:06:13: Bleibt gesund!

00:06:14: Ich freue mich wenn Thorsten dich besucht.

00:06:16: Ich komme dann im Frühling.

00:06:18: am Wochenende fahre ich nach Lübeck zu Hubertine.

00:06:20: Am zweiten November kommt Paul.

00:06:22: Am sechsten November fahren wir dann Richtung Berlin für einige Tage.

00:06:26: Meine Güte!

00:06:27: Wolfgang wird fünfzig und feiert in Berlin und wir sind auch alle eingeladen.

00:06:34: Thorsten kommt auch mit vielleicht auch die Katze also du Du warst da.

00:06:38: Kann ich dich erinnern, dass du da warst?

00:06:40: In Berlin

00:06:40: mit dem Hund, mit Jack.

00:06:43: Torsten kommt vielleicht auch die Katze.

00:06:46: Björn ist dann leider in Mainland.

00:06:48: Guck mal schon damals!

00:06:49: Sonst wäre ihr auch gekommen.

00:06:50: Du bist leider in Boston aber Gott sei Dank nicht wahr?

00:06:54: Lass dich umarmen lieber Größer bis bald und beantworte bitte meine Fragen.

00:07:00: Ausrufezeichen, ausrufe Zeichen.

00:07:02: Aber komisch schnell.

00:07:05: Was war das denn?

00:07:05: Das war Google

00:07:06: oder was?

00:07:07: Keine Ahnung, was du da hattest, Lexikon-Programm.

00:07:10: Wahrscheinlich hat man dann nicht das Dicke Lexikons sondern kann dann das Wort eingeben.

00:07:13: Was bedeutet Stieglitz?

00:07:16: Kein Ahnung!

00:07:18: Ist halt auch schon sechsundzwanzig Jahre

00:07:20: her, ne?

00:07:21: Ja, das war also ein Rieg der sechsund zwanzig... Schön Hier hab ich einen ganz aktuellen Brief, es wechselt hier halt immer so.

00:07:31: Und zwar habe ich eine gute Freundin, die wir uns regelmäßig gesehen haben, die war ein bisschen älter als ich und das hab' ich jetzt so oft, dass so ne Freundschaft irgendwie aufhört weil... weil es eben nicht mehr geht, weil das aus gesundheitlichen Problemen.

00:07:48: Und dann habe ich da auch angerufen bei diesem Ehepaar und ja, es ging dir nicht gut und dann wollte ich die abholen und wieder nach Hause bringen.

00:07:56: aber das ist auch im Moment nicht gut Und sie hat mir also eine sehr schöne Sprachnachricht auf dem Handy.

00:08:03: Dann habe ich hier aber zurückgeschrieben und hab geschrieben, liebe Rosie, ich danke dir für deinen Anruf unter Sprach-Nachricht!

00:08:09: Leider war ich nicht zu Hause... Ich habe mich gefreut deine Stimme nach so langer Zeit zu hören, aber es war traurig was du mir alles erzählt hast.

00:08:17: Ich dachte, ich könnte euch mit einer Einladung und Abholung zum Kappettrinken eine Freude machen.

00:08:23: Das glaube ich habe auch, aber leider lässt sich momentan nicht durchführen.

00:08:27: wie schade.

00:08:28: Ich denke so gern an die Zeit zurück, als wir uns regelmäßig sahen.

00:08:32: Es war so bereichernd!

00:08:34: Du und auch Reinhold konnte zu interessant erzählen.

00:08:39: Ich habe so viel über Kasachstan und die Geschichte, die dahinter steckt erfahren.

00:08:44: Soviel Neues und Unbekanntes aufgenommen!

00:08:47: Es fehlten auch nie neue Themen.

00:08:48: es gab einfach immer was zu erzählen.

00:08:51: Betraf ist nicht unsere Familie.

00:08:52: so haben wir wichtiges aus deiner medizinischen Erfahrung gelernt.

00:08:56: Wie gerne denke ich an die tollen Feste zu eure goldenen Hochzeit und zum achtzigsten Geburtstag.

00:09:02: Es war eine sehr schöne Zeit, liebe Rosa.

00:09:05: Und ich gebe nicht auf mich auf einen Wiedersehen mit euch zu freuen!

00:09:08: Nicht heute und nicht morgen aber vielleicht im Sommer wenn es warm ist... Wenn die Sonne scheint, wenn die Stimmung bei uns allen besser ist einfach wenn es Reinhold auch wieder besser geht.

00:09:19: Dann rufst du einfach an und ich hole euch ab.

00:09:21: Vielleicht ist Trauter auch dabei.

00:09:23: sie würde euch ebenfalls gerne wieder sehen.

00:09:26: so machen wir es liebe Rosa.

00:09:27: ja also nicht vergessen.

00:09:29: ein Treffen ist nur verschoben.

00:09:32: Ich finde es euch nur gut, dass die Beschwerden des Alltags nicht so doll sind.

00:09:36: Dass die Freude unter Optimismus bald wieder überwiegen und das wir bald ein paar fröhliche Stunden gemeinsam verbringen.

00:09:43: Eure Krimi!

00:09:45: Bisschen melancholisch.

00:09:47: Du kennst sie doch auch.

00:09:50: Wo wohnen die?

00:09:50: Weit

00:09:51: weg?

00:09:51: In Mal.

00:09:52: Und

00:09:53: das schafft man nicht von da nach da... Das ist ja wirklich nicht weit.

00:09:56: Ja, aber die Wohnen haben auch eine schöne kleine Wohnung.

00:10:01: Aber das ist so ein Halbaufzug.

00:10:02: Die müssen immer drei Stufen gehen und dann ist der Aufzug.

00:10:06: Und wenn du es nicht mehr kannst sind die drei Stufeln eine Barriere.

00:10:12: Wie bei dir sechs Stufen mit einem dreißig Kilo schweren Koffer?

00:10:16: Das ist ja auch.

00:10:18: Na ja, dreizig war es jetzt nicht.

00:10:20: Aber

00:10:21: großer Koffa!

00:10:23: Der war zu groß...

00:10:26: Das lerne ich auch nicht mehr.

00:10:29: Wir sind halt so, wir haben immer ein bisschen viel dabei und müssen auch gucken worauf man dann Lust hat was man anzieht.

00:10:35: Kann ich sagen übermorgen zieht das an und da zieht dass an?

00:10:37: Das

00:10:37: Wetter ist ja nie so konstant!

00:10:41: Als ich ankam, dreißig Grad und heute ist es schon wesentlich kühler.

00:10:44: Und ich bleib ja noch vier Tage ungefähr und da soll's nur einundzwanzig Grad gehen und ich feier mit dem Zug zurück.

00:10:49: Da kann ich ja nicht in so eine... Ich

00:10:50: verurteile dich nicht dafür!

00:10:52: Ich finde das sehr nachvollziehbar.

00:10:54: dass man nicht mit einem Köfferchen fährt für ne Woche.

00:10:58: Kann ich auch nicht.

00:10:59: Hier habe ich was ausgeschnitten.

00:11:01: auf einer Zeitung fand ich ganz interessant im Café neue Spiele ausprobieren.

00:11:10: Die Spiele zu Hause hat man schon so oft gespielt, was Neues wäre super.

00:11:13: aber Britspiele kosten einiges.

00:11:15: deshalb sind Orte praktisch an denen man Spiele probieren kann ohne sie zu kaufen.

00:11:21: in manchen Städten bieten Cafés das an.

00:11:23: Keine davon befindet sich in der Stadt Frankfurt.

00:11:27: dort kann man für sich und seine Gruppe einen Tisch reservieren.

00:11:30: dafür zahlt man einige Bücher Ja.

00:11:36: Das ist doch super, dass man das kann!

00:11:39: Wobei ja... aber da musst du erstmal alles lesen und verstehen.

00:11:44: Aber wenn Leute richtig gerne spielen?

00:11:46: Ich finde es einfacher eigentlich, ich habe ne neue Dings wieder eine Jahreskarte in der Bibliothek und dann kann man auch Spiele aus... ausleihen.

00:11:54: Jetzt habe ich auch gemacht, als die Kinder klein waren weil wir hatten ja schon viele Spiele aber dann haben wir auch manche Spiele nach Hause genommen und dann als sie in die abgefahren sind.

00:12:01: Ich kenne

00:12:02: ein Regisseur der ja viel in Deutschland unterwegs ist und er ist der größte Spiele-Fan den ich kenne und der geht in jeder Stadt in der arbeitet in so einem Spielecafé wenn es das gibt und hat sogar auch selber einen Spiel erfunden was aber glaube ich noch nicht auf

00:12:18: dem Markt ist.

00:12:19: Aber es

00:12:19: tut sich ja wirklich viel, das ist in den letzten Jahren auch was für verschiedene Cafés.

00:12:25: Du hast mir so ein tolles Buch... Das habe ich jetzt hier noch nicht vorgesteckt.

00:12:30: Da ist ja auch so einen Laden, ein Buchladen.

00:12:32: Ein Briefladen!

00:12:33: Doch das

00:12:35: haben wir schon drüber geredet.

00:12:37: Ja,

00:12:39: aber hab' ich's dann noch nicht gelesen und ich hab´s jetzt angelehnt.

00:12:42: Achso?

00:12:42: Ja, sehr schön.

00:12:45: So

00:12:45: neu, ich habe das Prinzip jetzt erst verstanden.

00:12:48: Weil die schreiben ja Briefe an Leute, die die gar nicht kennen, ne?

00:12:51: Das ist ja das Besondere dabei!

00:12:53: Und dann werden sich wirklich so einige Verknüpfungen ergeben und die Leute glücklich machen denke ich.

00:12:58: Ja... Ich

00:12:59: werde ein bisschen erzählen, weil wir haben jetzt eine gute Mischung aus Vogelgezwitter- und Flugzeug- und Wind.

00:13:05: Ach

00:13:05: vielleicht hört man das gleich.

00:13:07: Aber... Ja, nein.

00:13:08: Aber das freut mich ja, wenn sich das gut

00:13:10: anliest.

00:13:12: Ich habe mir jetzt auch angewöhnt Bücher, die so ein bisschen anspruchsvoller sind, dass ich die wirklich nicht vor dem Schlafengehen mehr lese weil dann kriege ich die Hälfte nicht mehr mit und schlafe schon fast aber kann noch lesen.

00:13:23: und am nächsten Tag... Weißt

00:13:25: du was das ist?

00:13:26: Hypnose!

00:13:27: Das ist dann Hypnase In einer Alltagshypnose, wenn du so vertieft bist in einem Buch oder einen Film.

00:13:35: Oder in eine CD oder ein Spiel dann ist das eine Form von Hypnosis.

00:13:44: Ich gucke ja grundsätzlich Nachrichten und manche so einen Film oder was bis Viertel vor zehn und dann mache ich aus.

00:13:50: Dann lese ich noch, also früh gehe ich ja nicht zu Beginn.

00:13:51: Guck mal wir

00:13:52: haben die letzten Tage gar keine Nachrichten geguckt.

00:13:53: müssen wir heute

00:13:54: machen vielleicht?

00:13:55: Ja bitte ich.

00:13:58: Es passt eigentlich gar nicht dazu, aber ich will es jetzt einfach losführen.

00:14:02: Weil das habe ich mir aufgelehnt und zwar einen Spruch von Franz von Assisi.

00:14:05: Das war ja in Hinburg unsere Heimatgemeinde und das war ja ein großer Tier- und Vogelfreund, ne?

00:14:11: Der Franz von assisi war ja an Franziskaner wurde.

00:14:14: Und er hat gesagt – und ich finde, das kann man überall

00:14:16: anwenden!

00:14:17: Jetzt kommt was schönes über Tiere.

00:14:19: Nein.

00:14:20: Ich

00:14:20: hatte aber gesagt, Shit... Habe Hoffnung, aber niemals Erwartungen.

00:14:25: dann erlebst du vielleicht Wunder, aber niemals Enttäuschung.

00:14:29: Ist das nicht schön?

00:14:31: Das könnte man sich auswendig lernen.

00:14:35: Gestern war ich ja zu einem hundertfünfzigsten

00:14:39: Geburtstag,

00:14:40: zweimal fünfund siebten Zwillinge und was lange nicht mehr üblich war, da ging ein Gästewoch rum.

00:14:46: Einmal für die eine wie das eine Geburtstagskind einmal für das andere Geburtstage.

00:14:51: Und ich habe so viele Sprüche unter ich mir... Und da ist mir im Moment nichts eingefallen, aber ich finde das ist ein toller Spruch für so einen Geburtstag.

00:14:57: Ja und was hast du dann da reingeschrieben?

00:14:59: Hast du etwas reingeschrieben?

00:15:00: Ich hab natürlich gar nicht... Mir fällt ja immer was ein, aber kein Spruch!

00:15:02: So selbst schnell, was gedichtet selber.

00:15:05: Dann ich habe dann bei dem Einen mal was ich ja immer weiß.

00:15:08: Guck mal jetzt, was ich immer weiß und jetzt weiß

00:15:10: es nicht.

00:15:11: Das kann passieren.

00:15:13: Ahja, das habe ich mir dann angepasst.

00:15:15: Das Einzige was sich verdoppelt ist das Glück, wenn man es teilt.

00:15:18: Und dann habe ich geschrieben wie glücklich wir alle sind hier zu sein.

00:15:22: und bei der Zwillingsschwester da ist mir kein Spruch aber da sind mir so schöne Sätze eingefallen... Achso

00:15:30: also dann verschiedene Sachen für die

00:15:31: Beine?

00:15:32: Ja

00:15:32: ja oder einen schönen Witzhetzel auch reintreiben können?

00:15:37: Aber wirklich noch ein Witz, den Annette erzählt hat.

00:15:40: Der ist auch so ein bisschen schlüpfrig.

00:15:42: Nur wenn Annette Witze erzählt hat, die konnte die Schlimmsten erzählen, die man immer liebt.

00:15:46: Die hatte ... Ich kenne kaum jemanden der so gut Witze erzählen konnte wie sie und am schlechtesten

00:15:52: hat Opa Witze.

00:15:53: Das war sehr langartig!

00:15:54: Und immer die gleichen.

00:15:55: Und

00:15:56: die waren immer sehr lang.

00:16:00: Und wenn wir schon bei Sprüchen sehen, das sieht von Onkel Max.

00:16:13: Jeden Donnerstag einen Spruch und das finde ich

00:16:15: auch so.

00:16:16: Also Onkel Marx ist jetzt nicht mein Onkel oder so?

00:16:18: Das ist ein Obrik in der Zeitung.

00:16:21: Egal welche Fragen kann man an Onkel max richten fragt dann seine Nichten und Neffen, die antworten.

00:16:28: Nicht

00:16:28: nur Neffen sind die Leute?

00:16:30: Ach so!

00:16:30: Ist es für Kinder oder nicht?

00:16:32: Nein das ist für Erwachsene.

00:16:35: Und hier hat jemand, weiß ich was er gefragt hat, viel über Latte als Antwort bekommen und das ist sehr schön.

00:16:42: ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht.

00:16:48: Das stimmt Man macht sich umsonst so besorgen.

00:16:51: Das stimmt, wer hat

00:16:52: mir das denn hast?

00:16:53: Und es ist von Jean-Paul Sartre und der war bis in den Filosofen.

00:17:01: Aber das stimmt die meisten wenn man macht sich ja so immer mal ein paar Sorgen hier und da um die Kinder, um das Geld, um den Job, was auch immer, um die Gesundheit und am Ende ist das meistens überhaupt nicht so schlimm.

00:17:11: Ja finde ich irgendeine, aber das ist wirklich etwas wahres.

00:17:14: Müsste man sich auch

00:17:14: so merken.

00:17:16: Leute merkt euch weniger Sorgen machen, bringt doch alles nix.

00:17:19: Ein großer

00:17:19: Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht.

00:17:22: Das hätte ich gestern zum Beispiel auch in dieses Buch schreiben können wenn es mir eingefallen

00:17:26: wäre.

00:17:26: Ja gut weiß man ja vorher nicht das so was.

00:17:31: oder?

00:17:31: du musst immer dein Portemonnaie haben

00:17:33: Schriftstelle und mein Portmonnaie ist schon so dick.

00:17:36: Da fragten meine Freunde Du hast aber ein dickes Portmonee und da ist alles nur kein Geld Fotos von euch und Zettel und Bilder.

00:17:44: Ich habe

00:17:44: immer Pflaster.

00:17:45: im Portmony Habe ich auch schon oft...

00:17:48: Ja, du hast auch so ein großes Boot.

00:17:49: Das ist ja schön von Kiki.

00:17:52: Tolles!

00:17:53: Meine Taschen sind nicht so klein.

00:17:54: Ich konnte das gar nicht benutzen.

00:17:56: Mehr hat man immer eingebläut.

00:17:57: Ich bin klein und du musst kleine Taschen

00:17:59: haben.

00:18:01: Du bist klein, du musst kleine Taschen

00:18:02: haben.

00:18:02: Was für ein Quatsch!

00:18:04: Also wirklich?

00:18:04: Das

00:18:05: war mein Leben

00:18:05: lang pro Portionallpaar...

00:18:07: Genau, also keine Tasche und da passen keine Grüsse.

00:18:12: Als müsste jeder große Mensch dann so einen Riesenbeutel immer mit sich schleppen bis zum

00:18:15: Quacch.

00:18:15: Ich lese hier gerade, das war der französische Schriftstelle und Philosoph Jean-Paul Sartre Und dann habe ich neulich auch irgendwo gelesen Wenn man einem Philosophen eine Frage stellt, versteht man dann meistens nicht die Antwort.

00:18:28: Weil der so kompliziert anfühlt was ja auch dazu hier ganz schön.

00:18:32: Das habe ich mal über Psychologen gelesen.

00:18:35: auf einer Toilette hing der Spruch warum auch immer in ein Ferienhaus.

00:18:41: Ich nehme an dass die Besitzer des Ferienhauses Psychologe war.

00:18:45: Da stand, da war ein Doberspruch.

00:18:48: Was ist einem Psychologee jemand Eine Krankheit so erklärt, eine Krankheit von der man

00:18:59: ... Ach ich weiß es auch nicht mehr.

00:19:00: Ich hab's jetzt auch wirklich gefunden!

00:19:02: Wenn ein Philosop einem antwortet versteht man überhaupt nicht mehr was man gefragt

00:19:07: hat.

00:19:07: Ach so?

00:19:08: Ja.

00:19:08: Das ist dann wirklich lustig, ne?

00:19:12: Ja da hast du bisschen Krumm geschnitten in der Zeitung... Was?

00:19:15: Die ist ganz löchrig.

00:19:16: hier sind viele Zeiten das Artikeln.

00:19:17: Kennst

00:19:17: du Frank Schatzink?

00:19:19: Ja natürlich, Kölscher.

00:19:22: Das fand ich ja auch so nett, weil mich das an Wasser erinnert hat.

00:19:24: Frank Schätzink, der ist aus den Sechzig-Schriftstelle, ist seiner Mutter ewig dankbar!

00:19:30: Eine Lehrerin habe ihn in einer Grundschule also vor ewigen Jahren wegen Unaufmerksamkeit vor der ganzen Klasse einen gebastelten Trottelordeln verlieren Erzählte er in der Augsburger Allgemein.

00:19:45: Als seine Mutter von dem Demütigen einen Zeremonie erfahren habe, haben sie die Lehrerin zur Rede gestellt und das war was Besonderes.

00:19:53: In der damaligen Zeit...

00:19:56: Es gibt ja auch schlimme Lehrer.

00:19:58: Nicht so viele mehr?

00:19:59: Ja, das wird er nie vergessen!

00:20:02: Meine Mutter war ja so zurückhaltend und so ängstlich.

00:20:08: Und liebevoll bis zum geht nicht mehr.

00:20:10: Ich war ja dann in der polnischen Schule und die mochten mich alle nicht, weil ich auf so einer Liste stand, dass wir nach Deutschland reisen wollten.

00:20:20: Aber ich war wirklich eine Superschülerin und eine Lehre.

00:20:24: und in Polen war das dann so, dass am Ende des Schuljahres hat man sich in der großen Aula versammelt zwei Kinder aus jeder Klasse.

00:20:33: ein Geschenk, so als

00:20:35: was?

00:20:35: Ein Fleißpreis.

00:20:36: Ja genau!

00:20:36: Und zwar gab es das erste Geschenkt bei einem Füllfederhalter, was ein Wahnsinn war.

00:20:40: und das zweite Geschenks war ein Buch

00:20:44: Weil du bist die einzige Person, ich kenne diese Worte, die eigentlich kurz sein können.

00:20:48: So lange machst Füllfederhalter?

00:20:49: Ich nenn das Füller!

00:20:50: Du sagst aber auch Pomfritt, Mayonnaise und was noch... Da war noch so ein Wort, was alle in kurzem Füll-Feder

00:20:59: halten.

00:21:12: Versuche ist.

00:21:12: Und ich habe zugehört und er hat Luft geholt, sondern wirklich Pompfritt gesagt.

00:21:18: Das haben die wahrscheinlich gar nicht verstanden bei McDonalds was er davon den wollte?

00:21:22: Na ja auf jeden Fall war das also so und es war eine ganz feierliche Sache.

00:21:25: und dann waren die Ferien da und eine Lehrerin die mich sehr mochte mit der Wand wäre aber auch privat ein bisschen verbandelt.

00:21:32: Die hat mir gesagt du kriegst in diesem Jahr diesen Püllfelderhalter weil Du hast den besten Noten.

00:21:37: und dann war das in der Aula und da waren zum Teil dem Eltern auch da Und ich bin überhaupt nicht erwähnt

00:21:43: worden.

00:21:44: Ja, war gar nicht!

00:21:45: Das war wirklich satt mit dem Deutschdom zu tun und dann ist meine Mutter genauso wie hier... die ist dann zum Direktor gegangen.

00:21:53: Also

00:21:54: unglaublich, dass

00:21:55: sie das gemacht hat und jetzt ganz höflich und hat gesagt ich bin doch sehr enttäuscht.

00:22:01: wir wissen, dass meine Tochter und so hat er sich dann so raus geredet ja ja ja stimmt das irgendwie ist das untergegangen und dann hatte mir so halbherzig ein Buch gegeben.

00:22:11: aber der große Auftritt den man hatte.

00:22:13: aber es erinnerte mich hier

00:22:15: was der Herr Schätzling Erzählt.

00:22:17: Schätzling klar, schätzling!

00:22:19: Hier habe ich einen Brief der schon ein bisschen älteren zwei Jahre an meinen Enkel Luka und dem habe ich dann geschrieben.

00:22:28: Es war jetzt vierundzwanzig.

00:22:29: lieber Luca Ich habe gehört dass du deinen Bachelor gemacht hast.

00:22:32: wie toll ist das denn?

00:22:34: Ich hab mich aufrichtig gefreut und gratuliere dir von Herzen zu diesem Erfolg.

00:22:39: Der kleine Geldschein soll dich immer Kaffee oder was auch immer trinken lassen.

00:22:43: Für eine Anerkennung reicht es nicht, für eine kleine Freude aber vielleicht doch.

00:22:48: Auch schicke ich die zwei Zeitungshausschritte habe ich auch nur voll, weil ich kann sicher sein.

00:22:52: Einmal neues Uniexam in der EU und schreibt Bachelor arbeiten für andere gegen Geld.

00:23:00: Ich gehe davon aus, dass du deine Arbeit natürlich sehr geschrieben hast.

00:23:05: ein schlechter Scherz!

00:23:06: Lieber Luca nochmals herzlichen Glückwunsch.

00:23:08: nur gut ist für die kommende Zeit viel Freude und Erfolg.

00:23:11: ganz liebe Grüße auch an deine Freundin und gegebenenfalls ebenfalls herzliche Gratulation.

00:23:17: Die

00:23:17: studieren ja das gleiche an der Oma Krimi.

00:23:21: Ja

00:23:22: schön Und warum hast Du hier das Datum so doppelt komisch geschrieben?

00:23:27: Ja, da habe ich das gemacht und wenn ich nicht aufpasse kommt dann das immer dabei.

00:23:31: Und dann hab' ich das nicht mehr zurückversetzt.

00:23:33: Ach,

00:23:33: das kommt von alleine?

00:23:34: Das

00:23:35: ist

00:23:35: ja gar nicht deine Art und Datum zu schreiben, ne?

00:23:38: Ja eben.

00:23:39: ...

00:23:40: und ich wollte April aus aber... Dann war es schon hier weiter und dann hat sich das nicht so ergeben.

00:23:45: Da hast du ihm Zeitungsausschnitte!

00:23:48: Und das war auch der Grund für den

00:23:49: Brief?!

00:23:51: Nein, der Grund

00:23:52: war, dass ich gratuliere.

00:23:54: Aber da war wirklich ja das jemand sogar an der gleichen Uni, wo die Studierter mir jemand dabei hat, der die Arbeiten geschrieben

00:24:01: hat für Geld.

00:24:01: Ach, an der gleiche Uni?

00:24:05: Ja!

00:24:06: Und jetzt macht

00:24:07: er auch angerufen

00:24:07: ganz... Jetzt macht es eine Chess-GPD, die auch mal die Arbeten für Kinder sind.

00:24:12: Da

00:24:13: hört man immer wieder, dass das schon wirklich Beanspruch wird.

00:24:17: Immer mal so halbherzig und so.

00:24:21: Ja ja, auch meine Kinder lassen sich ich sage mal vorsichtig helfen.

00:24:25: Ja

00:24:25: aber die sind dann clever aus, was dir auch ganz gut ist.

00:24:29: Ich

00:24:29: glaube jetzt... Jetzt immer langsam...

00:24:31: Ach eine Sache wollte...

00:24:34: Jeder noch eine Sache!

00:24:35: Okay du fängst an?

00:24:36: Nee, ich fange an.

00:24:37: Pass auf, ich wollte noch sagen wir ... Die Folge vom ersten April.

00:24:41: da haben wir ja einen April.

00:24:41: also Du hast den Aprilscherz gemacht, den auch die meisten Leute sehr lustig fand.

00:24:44: Jetzt habe ich aber neulich von jemandem gehört der uns sehr gerne zuhört.

00:24:48: Der war eine Sekunde lang völlig geschockt.

00:24:52: Und da habe ich mich bei dem entschuldigt, weil das wollten wir natürlich nicht sollte halten.

00:24:55: Witzer der war so geschocked, weil du gesagt hast Wir hören auf und der witz der erpritscherheits war ja dass du nach kanada aus waren.

00:25:02: das was ich sehr lustig fand.

00:25:04: aber er hat im ersten moment glaube ich gedacht dass du vielleicht krank wärst und hat sich sorgen gemacht.

00:25:09: und dann fand er aber auch die idee dass wir aufhören ganz schlimm.

00:25:12: Das

00:25:13: ist aber nett.

00:25:15: Es geht an dich, Entschuldigung!

00:25:16: Wir wollten nur lustig sein und keinen Bestürzen oder Schocken.

00:25:20: Aber er fand es dann letztlich auch okay, aber er hat sich erschreckt

00:25:23: der Arme.

00:25:27: Ich habe hier etwas

00:25:29: zu.

00:25:30: ein kleines Büchlein, fünf mal sieben Zentimeter hab ich über uns in der Kiste gefunden mit den neuesten Briefen.

00:25:38: Ein kleines Gedichtbänchen von Annette von Droste Hülshoff Und das habe ich in den Jahr- und Jahrzehnten geschenkt bekommen.

00:25:45: Und jetzt kommt es!

00:25:47: Ich habe auch einige Briefe vorgelesen, das war die Frau meines Chefs...

00:25:51: Ah, die hatte so

00:25:53: ein von Jakobovski.

00:25:55: Und sie war damals in den Sechzigerjahren Model.

00:25:57: Das war ja was ganz Besonderes.

00:25:59: Und die hat so toll geschrieben.

00:26:01: Model sagst du doch sonst nicht?

00:26:02: Wie sagst Du denn sonst?

00:26:03: Manneker.

00:26:04: Mannecker und Dressmann sagste.

00:26:06: Hast Du meinen Sohn jetzt immer Dressman?

00:26:07: Die wussten gar nicht, was das ist.

00:26:09: Und die hatte eine Tochter in Aachen und ich bin zweiter, wieso bin ich überhaupt?

00:26:14: Zwei Tausend Eins nach Köln gefahren.

00:26:15: War doch noch niemand hier in Kölne oder war schon jetzt... Doch klar!

00:26:19: Ja natürlich!

00:26:20: Also guck mal weiß ich gar nicht mehr, das ist zwei tausend eins.

00:26:22: und jedenfalls die ist nach Aachen gefahren und Ich bin nach Kologne gefahren mit dem Zug damals und dann haben wir uns verabredet in dem Café Reichheit oder wie das heißt.

00:26:32: Das Köln

00:26:33: schon ein Alt eingesessen hat.

00:26:34: Ja,

00:26:34: und stell dir mal vor am fünften November, äh, Fünfzehnten September, Zwei-Tausend-Eins Gierliebe-Krimhil zur Erinnerung an einen fröhlichen Treffpunkt im Café Reichardt.

00:26:45: Kölnen mit deiner Ines.

00:26:47: Ah!

00:26:47: Ist das nett?

00:26:48: Und da war man vor Kurzem noch.

00:26:49: Genau, kleines Büchlein von Annette von Droste Hülsof.

00:26:52: Und dann habe ich gedacht wenn ich das jetzt hab, dann lese... Gedichte

00:26:55: oder...?

00:26:55: Gedichte.

00:26:56: Und da habe ich gesagt, dann les' ich mal eins vor Das kannst du ja heute gar nicht mehr vorlesen, er versteht kein Mensch.

00:27:01: So kompliziert!

00:27:02: Und ich liebe die eigentlich... das war als ich nach Deutschland kam, die erste Schrittstellerin mit der ich so in Berührung kam und die also lebte, siebzehnte, siebenundneunzig und bis achtzehnhundertfünfzig ist es ganz jung gestorben.

00:27:14: auch und ich war zum Beispiel eine Wegbegleiterin auch der Gebrüder Grimm viel von ihr gelesen und war begeistert.

00:27:21: Jedenfalls aus diesem Buchstern konnte ich nicht machen, aber es ist hier ein ganz

00:27:25: kurzes.

00:27:26: letzte Worte!

00:27:27: Und das wollte ich dann doch gerne mal... Das passt ja auch zu uns.

00:27:30: letzte Worde.

00:27:30: So

00:27:30: dann also weil die komplizierte... Die Gedichte zu kompliziert sind?

00:27:34: Ja.

00:27:34: Okay.

00:27:35: Und die hatte ja ...das war ja was ganz Besonderes.

00:27:37: Die hatte ja eine Verehrung der wesentlich jünger Wahl als sie.

00:27:40: Sag mal!

00:27:40: Das war diskriminierend damals.

00:27:42: Ich weiß nicht ob er das an Sie geschrieben hat jedenfalls.

00:27:45: Letzte Worte.

00:27:45: Geliebte wenn mein Geist geschiegen So weint mir keine Träne nach, denn wo ich weile dort ist Frieden.

00:27:54: Dort leuchtet mir ein ewiger Tag.

00:27:56: Wo alle erden Gramm verschwunden.

00:28:01: soll euer Bild mir nicht vergehen und die Linderung für eure Wunden, für euren Schmerz will ich empfehlen.

00:28:08: Ich gleich los!

00:28:11: Wählt natürlich seine Serafsvögel wird nächtlich seine Seeratflügel.

00:28:22: der Friede übers Weltenreich.

00:28:24: Ich bin schon ausgestinkt!

00:28:25: Warte mal, so denkt nicht mehr an meinen Hügel den von den Sternen grüße ich euch.

00:28:32: Was ist das

00:28:33: für ein Hügel?

00:28:34: Ja dass sie vielleicht sterben wird.

00:28:36: Die ist ja früh gestorben.

00:28:37: Und warum hügel?

00:28:38: Das sind die letzte Worte.

00:28:39: Ja am Grab früher waren das Hüge.

00:28:41: Ach

00:28:41: Hüggel, achso.

00:28:43: Der Friede über das Weltenweil so denkt von den Sternen.

00:28:50: Jetzt habe ich es verstanden.

00:28:50: und was war das für Flügel wissen wir nicht, ne?

00:28:52: Nein

00:28:54: aber das ist weil konnte man jetzt gut verstehen.

00:28:58: Ja also das Wort... Ich glaube das Wort was ich in meinen Alltagswatches jetzt integrieren werde ab heute ist das Wort Erdengraben.

00:29:06: Das werde ich jetzt immer mal dropen.

00:29:08: Was macht

00:29:09: so wichtig Erdegraben?

00:29:10: Graben Graben, nicht graben.

00:29:16: Da werde ich vielleicht auch in die Schule mal zum Eltern-Sprechter gehen und sagen mein Erdengraben führt mich hierher.

00:29:25: Egal, aber es ist schön.

00:29:40: Aber guck mal eine schöne Erinnerung.

00:29:45: Ja, das sind schon Jahre alt.

00:29:49: Und gerade Kaffee reitet wo wir neulich noch waren?

00:29:51: Ja

00:29:52: und warum macht man so kleine Bücher damit man die immer überall mitnehmen

00:29:55: kann oder was?

00:29:55: Ich habe viele solche auch von dir geschenkt als Kind.

00:30:00: Ja, da hat man kein Geld für größere Bücher.

00:30:04: Wenn ich so ein kleines Buch mitgenommen hätte und nicht drei

00:30:09: Bücher... Kleines Buch, kleine Handtaschen?

00:30:11: Genau!

00:30:11: Und das muss ich ja jedes Dreimal lesen, weil es so unverständlich ist in der heutigen Zeit.

00:30:17: Aber schön oder?

00:30:18: Sehr schön.

00:30:19: Letzte Worte.

00:30:20: Das waren unsere letzten Worte von uns und der Annette von Droste Hülsauf oder ihrem Geliebten.

00:30:24: Man weiß es nicht.

00:30:26: Interessante Geschichte.

00:30:27: Es lohnt sich zu lesen Und wiederhören in vierzehn Tagen wieder.

00:30:31: Richtig!

00:30:32: So machen wir es!

00:30:33: Tschüss, tschüss.

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